Flughäfen und Fluggesellschaften stehen vor vielen Herausforderungen: Personalmangel, kurze Transferzeiten und hohe Kosten erzeugen einen enormen Druck, schneller und gleichzeitig kosteneffizienter zu arbeiten. In diesem Zusammenhang ist die zuverlässige Gepäckabfertigung von entscheidender Bedeutung für den reibungslosen Betrieb.
In einer idealen Welt reisen Passagiere und Gepäck gemeinsam und kommen pünktlich und ohne Störungen an, auch wenn die Anschlusszeiten kurz sind oder die Flüge sich verspäten. Eine gute Planung ist hier sehr hilfreich. Der Planungsprozess selbst kann deutlich verbessert werden durch die Möglichkeit, Prognosen für die zu erwartenden Gepäckströme und -mengen zu erstellen.
Unsere intelligente Software Baggage 360 dient genau diesem Zweck. Sie ist die einzige End-to-End-Lösung am Markt, die das künftige Gepäckaufkommen einschließlich kritischer Transferzeiten einzelner Gepäckstücke bis zu 24 Stunden im Voraus prognostizieren kann. Die Anwendung fungiert dabei wie ein digitaler Zwilling für die Gepäckabfertigungsprozesse und schafft vollständige Transparenz vom Check-in bis zur Ankunft. Damit ermöglicht sie Flughäfen, Bodenabfertigung und Fluggesellschaften einen Blick in die Zukunft zu werfen, um die betrieblichen Prozesse optimal aufeinander abstimmen zu können.
Dank präziser Vorhersagen und konkreter Handlungsempfehlungen können Flughafenbetreiber das zu erwartende Gepäckaufkommen frühzeitig abschätzen und ihre Abläufe entsprechend anpassen. So lässt sich ankommendes Gepäck innerhalb kürzester Zeit befördern. Darüber hinaus trägt die Software dazu bei, die Anzahl fehlgeleiteter Gepäckstücke zu minimieren – und vermeidet damit die hohen Kosten für deren Rückführung.
Doch wie? Potenzielle Engpässe im Betrieb, z. B. aufgrund von Verspätungen, werden frühzeitig erkannt und können so vermieden werden. Dies gewährleistet eine optimale Nutzung vorhandener Ressourcen und verhindert unnötige Mehrausgaben. Denn das Nachsenden von fehlgeleitetem oder verspätetem Gepäck verursacht enorme Kosten – durchschnittlich 150 Euro pro betroffenem Gepäckstück.