Durchleuchtungsprozesse

Expressdienstunternehmen müssen in ihren Durchleuchtungsprozessen immer höhere Auflagen erfüllen, die häufig von Land zu Land unterschiedlich sind. Die Durchleuchtung erfolgt im Wesentlichen aus zwei Gründen:
  • Sicherheit – Suche nach gefährlichen Gütern, wie z. B. Sprengstoff
  • Zollkontrolle – Suche nach illegalen Waren, die nicht in ein Land eingeführt werden dürfen oder für die noch nicht die vorgeschriebenen Zollgebühren bezahlt wurden
Vanderlande verfügt über umfassende Kenntnisse zu den Vorschriften und Bestimmungen verschiedener Organisationen, darunter IATA, TSA und die EU. Dieses Wissen fließt in die Integrations- und Abnahmevorgänge für das Gesamtkonzept des Durchleuchtungsprozesses ein.
Durchleuchtungsgeräte
Vanderlande verfügt über langjährige Erfahrung in der Integration von Durchleuchtungsgeräten aller namhaften Hersteller. Diese Lösungen reichen von herkömmlichen, manuell bedienten Geräten bis hin zu vollständig automatisierten Hochleistungs-Systemen und verschiedenen Durchleuchtungsstandards. Für einen kontinuierlichen Prozessfluss müssen die Artikel ordnungsgemäß und im richtigen Abstand befördert werden, wobei Nachverfolgung und geeignete Schnittstellen zu berücksichtigen sind.
Handling abgefertigter und nicht abgefertigter Artikel
Es genügt nicht, die einwandfreie Funktion der Durchleuchtungsgeräte sicherzustellen. Gleichzeitig muss auch das zuverlässige Handling von abgefertigten und nicht abgefertigten Artikeln im restlichen System gewährleistet werden. Eine mögliche Lösung besteht darin, einen direkten Ausgang für verdächtige Packstücke einzurichten. In manchen Fällen ist es jedoch vorteilhaft, einen Abfertigungsprozess mit drei Phasen zu wählen.
Gestaltung der Arbeitsstation
Durch die Integration von Arbeitsstationen können bestimmte Funktionen wahrgenommen werden, z. B. Bearbeitung durch Zollagenten, Zahlung per Nachnahme, Einbehaltung von Waren und Kontrollen durch Spürhunde. Ein gutes Beispiel für die Vanderlande-Lösungen ist der DHL-Betrieb in Leipzig, wo eine Pick-to-Light-Anwendung den Bedienern anzeigt, welche Packstücke wieder in das System zurückgeführt werden dürfen.